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Der Einsatz erneuerbarer Energien reduziert den CO2-Fußabdruck von Aluminium.
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So können Sie die Fußabdrücke von umweltfreundlicheren Aluminiumprodukten vergleichen

Das Angebot an emissionsarmem Aluminium nimmt stetig zu, dadurch stehen viele scheinbar ähnliche Produkte zur Auswahl. Es gibt allerdings Unterschiede in der Berechnung des Fußabdrucks dieser Produkte, auf die ich gerne aufmerksam machen möchte.

Klimafreundlicheres Aluminium wurde erst in den letzten Jahren als solches vermarktet. Daher ist es nicht verwunderlich, dass Unternehmen der Aluminiumindustrie Produkte auf den Markt bringen, die oberflächlich betrachtet gleichwertig erscheinen, sich in Wirklichkeit aber unterscheiden.

Ein Marktvergleich von emissionsarmem Aluminium ist für Kunden zu einer Herausforderung geworden und es fällt möglicherweise schwer, Äpfel mit Äpfel zu vergleichen. Wenn Ihr Lieferant sagt, dass er umweltfreundlicheres Aluminium anbietet, dann glauben Sie ihm das.

Sie sollten jedoch Ihren Aluminiumlieferanten fragen, wie er den Fußabdruck seiner klimafreundlicheren Produkte berechnet hat, um diese mit anderen Produkten auf demselben Niveau vergleichen zu können.

Berücksichtigung der drei Bereiche zur Berechnung des CO2-Fußabdrucks

Die Berechnung des CO2-Fußabdrucks ist eine hervorragende Methode, um die Umweltauswirkungen eines Produkts zu verstehen, wenngleich es sich ausschließlich auf Treibhausgasemissionen konzentriert.

Das Gute an diesem Maßstab ist, dass er gleiche Wettbewerbsbedingungen schafft. Tatsächlich sind die Bereiche, die wir zur Berechnung des CO2-Fußabdrucks verwenden, für alle Produkte gleich, auch für Aluminiummetall.

Hier sind die drei Emissions-Kategorien, die zur Berechnung des CO2-Fußabdrucks verwendet werden:

  • Scope 1 umfasst die direkten Emissionen aus Quellen, die durch den Hersteller verursacht oder von diesem kontrolliert werden
  • Scope 2 bezieht sich auf die indirekten Emissionen aus dem Verbrauch von eingekaufter Energie
  • Bereich 3 deckt alle anderen indirekten Emissionen ab, die sich aus dem Betrieb des Herstellers ergeben. Dies umfasst die Produktion von eingekauften Waren und Materialien, den Vertrieb durch Dritte und die Logistik

Fragen Sie Ihren Lieferanten, welche Kategorien enthalten sind

Die meisten Aluminiumunternehmen berücksichtigen die direkten Emissionen ihrer emissionsarmen Produkte, aber nicht alle berücksichtigen auch alle indirekten Emissionen. Hier kann es passieren, dass Sie Äpfel mit Birnen vergleichen.

Wie messen Sie also Gleiches mit Gleichem? Sie beginnen mit den drei oben genannten Kategorien und fragen Ihren Lieferanten, welche Bereiche in die Berechnung des Fußabdrucks seiner umweltfreundlicheren Aluminiumprodukte einbezogen werden. Wenn sie nur Scope 1 oder auch Scope 2 oder aber alle 3 Scopes enthalten, haben Sie Ihre Vergleichsbasis.

Eine andere Frage ist, ob ihre Berechnungen des CO2-Fußabdrucks von einem unabhängigen Dritten zertifiziert wurden. Diese einfache Ja-oder-Nein-Frage ist nichts weiter als eine Kontrollmöglichkeit, aber dennoch eine wichtige Frage.

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